Wehrmacht/Heer(WH) Offiziersdolch mit Damastklinge[F.W.Höller/Solingen]

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Wehrmacht/Heer Dolch für Offiziere in Sonderausführung: die doppelschneidige Klinge in feiner... mehr
Produktinformationen "Wehrmacht/Heer(WH) Offiziersdolch mit Damastklinge[F.W.Höller/Solingen]"

Wehrmacht/Heer Dolch für Offiziere in Sonderausführung: die doppelschneidige Klinge in feiner Damastizierung mit Herstellerkennzeichnung erhaben und vergoldet geprägt "F.W.Höller/Solingen", auf dem Knauf mit Namensgravur "F.Graf von Brühl"(Friedrich-August Graf von Brühl) sowie rückseitig auf der Parierstange das Adlerwappen der "von Brühl", orangefarbener Trolongriff, frühe versilberte Neusilber Beschläge mit schöner, gleichmäßiger Alterspatina. Komplett mit dezent getönter, gekörnter Dolchscheide mit gewickelten Portepee und Luxusgehänge. Extrem selten - ein wunderschöner und harmonischer Dolch eines hoch verdienten Ritterkreuzträgers der Panzerwaffe = in unberührter Besterhaltung.

Historie: F.Graf von Brühl trat nach Abschluss seines Abiturs 1934 als Soldat der Reichswehr bei und absolvierte dort seine infanteristische Grundausbildung, die er als Gefreiter(Unteroffiziersanwärter) abschloss. Anschließend kehrte er als Reservist der Wehrmacht in sein früheres bürgerliches Leben zurück, wo er am 23.März 1937 zum Leutnant der Reserve befördert wurde. Im Zuge der allgemeinen Mobilmachung wurde Brühl am 1.August 1939 reaktiviert und der II.Abteilung des Panzer-Regiment 2(16.Panzer-Division) zugeteilt. Mit dieser Kompanie, die am 1.September 1939 die polnische Grenze bei Grunsruth überschritten hatte, nahm Brühl am Polenfeldzug mit Stoßrichtung Warschau teil. Nach Beendigung des Blitzkrieges erhielt er mit Wirkung zum 1.November 1939 seine Beförderung zum Oberstleutnant der Reserve. Anschließend erfolgte sein Einsatz in der selbigen Kompanie im Westfeldzug. 

Mit Wirkung zum 22.Juni 1941, dem Tag des Beginns der Operation Barbarossa, wird Brühl als Chef der 8.Kompanie des Panzer-Regiment 2 im Rahmen der Heeresgruppe Süd im Abschnitt des schwarzes Meeres eingesetzt, wo er am 30.Mai 1942 zum Hauptmann der Reserve mit Rangdienstalter befördert wird. Am 2.Juli 1942 erhielt er das Deutsche Kreuz in Gold. In der Schlacht um Stalingrad vernichten Brühl und seine ihm unterstellten Panzerkräfte mehr als 100 sowjetische Panzer, so dass ein wichtiges Höhengelände nördlich von Stalingrad besetzt werden konnte. Infolgedessen erhielt Brühl am 3.November 1942 das Ritterkreuz des Eisernes Kreuzes. Nach vollständiger Vernichtung des Panzer-Regiment 2 im Januar 1943 in Stalingrad, kehrte von Brühl, der dem Kessel entkommen konnte, nach Deutschland zurück, wo er nach kurzen Heimaturlaub umgehend nach Italien versetzt wurde.

Kurz darauf kehrte Brühl an die Ostfront zurück, wo er am 10.September 1943 erneut zum Hauptmann der Reserve mit anderweitigem Rangdienstalter befördert wurde. Am 20.März 1944 wird Brühl zum Kommandeur der II.Abteilung des Panzer-Regiment 16 ernannt, welches an der Westfront eingesetzt wird. Mit seiner Kompanie wurde Brühl anschließend in Gefechte im Raum Normandie verwickelt und setzte sich ostwärts ab. Am 30.November 1944 erhielt Brühl seine Beförderung zum Major der Reserve. Am 26 August 1944 wird sein Sohn Friedrich Leopold von seiner Ehefrau Marie Elisabeth Gräfin von Korff in Breslau geboren. Als Teil der Ardennenoffensive war Brühl um die Jahreswende 1944/45 mit seiner Panzerabteilung an dem erfolglosen Unternehmen beteiligt. Er zog sich in erneuten Rückzugsgefechten bis in den Raum Kleve-Wesel zurüc, wurde im April 1945 im Ruhrkessel eingeschlossen und geriet dort in britische Kriegsgefangenschaft,

Im Jahr 1956 trag Brühl der neugegründeten Bundeswehr bei, wo er ab 1958 an der Panzertruppenschule in Münster eingesetzt und zum Oberstleutnant befördert wurde. Vom 1.Oktober 1958 bis 30.September

1962 war Brühl anschließend erster Kommandeur des neu aufgestellten Panzer-Bataillons 83 in Lüneburg, bevor er am 1.November 1962 zum Standortkommandeur in Hannover

ernannt wurde. Fridrich-August Graf von Brühl verstarb am 05.11.1991.

 

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