Österreichische Hitlerjugend(HJ) Dolch/Fahrtenmesser[Zeitler/Wien]

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Produktinformationen "Österreichische Hitlerjugend(HJ) Dolch/Fahrtenmesser[Zeitler/Wien]"

Hitlerjugend(HJ) Dolch/Fahrtenmesser - extrem seltene österreichische Ausführung, um 1938: Unbeschliffene, minimal altersfleckige Klinge mit intaktem Stoßleder, vollständig erhaltener Motto-Ätzung und geätztem RZM-Code/Doppelhersteller-Logo "RZM M7/104"(Fa.Zeitler/Wien). Vernickeltes Stahlgefäß mit zweifach genieteten Griffschalen aus schwarzem Bakelit mit emaillierten, original eingesetztem[leicht beweglich/nicht geklebt] öster. HJ Wappenschild. Die zugehörige Eisenscheide mit nahezu vollständig erhaltener Originallackierung; komplett mit dem original Trageleder/Griffhalteriemen mit Rosenstern Druckknopf.

Der Dolch in nahezu ungetragenem Bestzustand("Near Mint Condition").

*Es handelt sich hierbei um die weitestgehend unbekannte, aber seltenste Variante aller HJ Messer, welche nur kurzfristig ausgegeben wurden.

Verleihung: Diese HJ Messer wurden kurz nach dem Anschluss an die österreichische Hitlerjugend ausgegeben, jedoch 6 Monate später schon durch den HJ Dolch mit der normalen Raute ersetzt. Das tragen dieser speziellen Öster. Ausführung wurde durch die Reichsjugendführung danach nicht mehr gestattet.

Historie: In Österreich zählte die (1931 erstmals auftretende) Hitlerjugend von 1933 - 1938 zu den illegalen NS-Organisationen. Dem Reichsjugendführer(1932 - 1940) Baldur von Schirach - nachmals Gauleiter von Wien - unterstanden die Führer der Gebiete, Banne, Stämme, Gefolgschaften, Scharen und Kameradschaften. Das HJ-Gebiet Wien deckte sich mit dem Sprengel des Reichsgaus und umfaßte zehn Banne. Ab dem 25 März 1939 (Kundmachung des Reichsstatthalters) wurde die Mitgliedschaft bei der HJ gesetzliche Pflicht, außerdem wurde die vormilitärische Ausbildung eingeführt [ab dem 26 März 1940 konnte die Teilnahme an den Veranstaltungen per Gesetz polizeilich erzwungen werden]. Der Schwerpunkt der HJ-Arbeit lag neben der weltanschaulichen Schulung der Jugendlichen bei Sportveranstaltungen, vormilitärischer Ausbildung, Fahrten und beruflichen Leistungswettkämpfen. Die HJ umfasste die 14 - 18jährigen Jungen, wogegen die 10 - 14jährigen in der "Jungmannschaft" bzw. (ab 1931) im "Deutschen Jungvolk" (ebenso wie der Jungmädelsbund beim "Bund deutscher Mädel" - eine Untergliederung der Hitlerjugend) organisiert sein mussten. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Angehörigen der Hitlerjugend im Rahmen des Kriegseinsatzes beispielsweise zu Altmaterial-, Altkleider- und Kräutersammlungen, zur Betreuung der "kinderlandverschickten" Kinder (1941 - 1943), zu Aufräumarbeiten nach Bombenangriffen und zu Hilfsdiensten bei der Wehrmacht herangezogen; zudem als Luftwaffenhelfer (ab Januar 1943) sowie in den letzten Kriegswochen (1945) auch für den Volkssturm.

Unzensierte Bilder auf Anfrage

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