Memelland-Medaille vom 22.März 1939
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Memellandmedaille "Zur Erinnerung an die Heimkehr des Memellandes des 22.März 1939": Feinzink geprägt und bronziert, eine bekannte Herstellervariante der Fa. "Steinhauer & Lück, Lüdenscheid". Komplett am zugehörigen Original Trageband in den litauischen Nationalfarben.
Gestiftet wurde diese Medaille am 1.Mai 1939 durch Verordnung des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler als Anerkennung für Verdienste um die „Heimkehr des Memellandes“ in das Deutschen Reich 1939. Verliehen wurde die Medaille an memelländische Kämpfer und Verwundete, Hinterbliebene der memelländischen Kämpfer sowie Wehrmachtsangehörige, Polizisten, Angehörige des Zollgrenzschutzes, der Partei und angeschlossene Gliederungen. Ebenfalls wurden Beamte in den Überleitungsbehörden ausgezeichnet. Bei der Verleihung wurde verstärkt darauf geachtet dass nur tatsächlich bei der Besetzung des Memellandes beteiligte Personen diese Medaille erhielten. Eine Auszeichnung von Frauen sollte nur in Ausnahmefällen erfolgen. Die Verleihung erfolgte mit einer Besitzurkunde, die wie bei den vorhergehenden Anschlussmedaillen, vom Innenminister und Chef der Präsidialkanzlei bzw. für Militärangehörige vom Oberkommando der Wehrmacht ausgegeben wurde. Diese Medaille ist mit ca. 31.300 Verleihungen die Seltenste der 3 Anschlussmedaillen. Ab 1940 wurden die Medaillen aus Feinzink gefertigt. Der Entwurf stammt von Prof. Richard Klein aus München.