NPEA/NAPOLA Chained Leaders Dagger[Karl Burgsmüller 5]

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Nationalpolitische Erziehungsanstalt(NPEA/NAPOLA) Kettendolch für Führer: Doppelschneidige Stahlklinge mit klarer Devisen-Ätzung "Mehr Sein als Scheinen" und rückseitiger Hersteller-/Vertriebsmarke "Karl Burgsmüller/Berlin Charlottenburg 5". Beschläge und Parierstangen aus vernickeltem Zink, die ungeöffnete Kopfschraube aus Eisen vernickelt. Das passgenau gearbeitete Griffstück aus braunem Nussholz mit original eingesetztem Hoheitsadler in Aluminiumausführung. Die zugehörige Eisenscheide mit nahezu vollständig erhaltener, olive-grüner Originallackierung und vernickelten Stahlbeschlägen. Komplett mit der original befestigten Tragekette/Karabiner aus Aluminium(stark patiniert), gestempelt Hersteller "olg/GES.GESCH." für gesetzlich geschützt.

NPEA Führer-Kettendolch in minimal getragenem, exzellenten Zustand.

Historie: Zur Heranbildung einer Elite innerhalb der Hitlerjugend wurden im Dritten Reich ab 1936 zwei Schultypen geschaffen: Nationalpolitische Erziehungsanstalten "NPEA"(*im Volksmund bis heute Napola genannt) wie z.B. in Bensberg sowie Adolf-Hitler-Schulen "AHS" beide Bildungsanstalten unterstanden formal der Sturmabteilung(SA). Während die NPEA dazu bestimmt waren, "eine Auslese deutscher Jungen(in wenigen Ausnahmen auch Mädchen) durch eine allseitige nationalsozialistische Erziehung für einen vorbildlichen Dienst an Volk und Staat heranzubilden", erzogen in der AHS die Parteiführer den Nachwuchs für die Partei. Die Aufnahme in eine Adolf-Hitler-Schule erfolgte mit dem vollendeten 12. Lebensjahr für Jungen, "die sich im Deutschen Jungvolk hervorragend bewährt haben und den zuständigen Hoheitsträgern in Vorschlag gebracht wurden". Die Ausbildung in der AHS war unentgeltlich und führte zur Reifeprüfung, nach der "dem Adolf-Hitler-Schüler jede Laufbahn der Partei oder des Staates offen stand". 

Das Auswahlverfahren für Schüler der NPEA war weitreichender. Jeweils am 1.November jeden Jahres wurden seitens der Volkschulen geeignete Schüler des dritten und vierten Schuljahres dem Kreisschulrat gemeldet; dieser leitete die Vorschläge an die nächstliegende NPEA weiter. Bei der Vielzahl der gemeldeten Schüler war es der NPEA möglich, bei der Auswahl ihrer Schüler strengste Maßstäbe anzulegen. Nur wer rassisch einwandfrei, körperlich gesund, charakterlich sauber und geistig leistungsfähig war, wurde angenommen. An der Entscheidung einen Schüler in eine Napola vorzuschlagen, hatten die Eltern kein Mitspracherecht: Eine verwitwete Mutter, deren ältester Sohn bereits in Russland kämpfte, hatte die Schulleitung gebeten, ihren Sohn von der Vorschlagliste zu streichen. Die schriftliche Antwort des Schulleiters: "Ihr Sohn ist nicht ihr Privateigentum, über das lediglich Sie verfügen können. Er ist Ihnen ausgeliehen, aber er gehört dem deutschen Volk. Einwände dagegen, dass sein Name einer Eliteschule vorgeschlagen wird, kommt einer Beleidigung von Führer und Reich gleich".

Die ersten 3 Napolas wurden am 20. April 1933 gegründet, am Geburtstag von Adolf Hitler. Zu Kriegsende gab es im Deutschen Reich 37 Nationalpolitische Erziehungsanstalten, die zwischen 1933 und 1945 von insgesamt 17.000 Schülern besucht wurden. Die wenigen bekannten Napola-Schulen für Mädchen sind die 1938/39 entstandenen Schulstätten Hubertendorf und Türnitz in Österreich, sowie die 1941 gegründete in Colmar-Berg in Luxemburg.

Mit Ende des Dritten Reiches verschwand auch die NPEA, die genutzten Schulgebäude aber blieben. In der Berliner DDR nutzte die SED das gesamte Napola-Areal als Parteischule; diese war nach der "Parteihochschule Karl Marx" in Berlin die zweithöchste Kaderschmiede der Staatspartei mit über 16.000 Absolventen bis 1989.

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