Wehrmacht Schulterstücke für einen Major im Wach-Regiment Berlin
Article is subject to differential taxation
shipping costs
Delivery time appr. 3-5 workdays
- Order number: A-11769
Wehrmacht/Heer Paar Schulterstücke für einen Major im Wachregiment Berlin, um 1943 - 1945: Späte Ausführung mit geflochtener, mattierter Silbergespinstauflage mit aus Feinzink geprägten und gesplinteten Auflagen Gotisch "W". Auf weißer, vergilbter Samttuchunterlage mit rückseitig aufgenähten Schlaufen.
Ein sehr seltenes Paar Schulterstücke, da es standardmäßig nur zwei bis drei Offiziere in diesem Rang, in der kurzen Phase als Regiment gegeben hat.
Getragene Originalstücke, von der Uniform entfernt.
Die Ursprünge des Wachregiments Berlin gehen zurück auf das "Kommando Wachtruppe" der Reichswehr. Dieses Kommando bestand aus sieben Schützen-Kompanien, von denen jede der sieben Divisionen der Reichswehr jeweils eine Kompanie stellte. Das Kommando Wachtruppe bestand zusätzlich aus einer MG-Kompanie und einer Artillerie-Batterie, die hierfür extra abgestellt wurden. Die Kompanien wurden in der Regel nach 3 Monaten abgelöst; ab 1936 bestand das Kommando dann aus acht Schützen-Kompanien. Am 23. Juni 1937 wurde das Kommando Wachtruppe in das "Wach-Regiment Berlin" umbenannt, ohne dass es dabei zu Änderungen in der Gliederung kam. Die Offiziere und Unteroffiziere wurden jetzt nur noch jährlich, die Mannschaften halbjährlich ausgewechselt. Mit dem 6. Juni 1939 wurde der Befehl für die Umgliederung des Regiments im Herbst erteilt, das Regiment sollte von da an sein Personal selbst ausbilden. Am 12. Juni 1939 wurde das Wach-Battaillon zum Infanterie-Regiment "Großdeutschland" erweitert und umgegliedert. Zurück blieb ein Regimentsstab mit vier Kompanien, diese Einheit behielt den Namen "Wach-Bataillon Berlin". Am 1. Mai 1941 wurde das Bataillon auf fünf Kompanien erweitert, am 1. Oktober 1942 erfolgte dann die Umbenennung in "Wach-Bataillon Großdeutschland". Am 7. Februar 1945 wurde das Bataillon als Alarm-Einheit mobil gemacht und in "Wach-Regiment Berlin" umbenannt. Hierzu wurde die Einheit auf zwei Bataillone mit zehn Kompanien erweitert, anschließend wurde das Regiment der Infanterie-Division Berlin unterstellt und an der Oder bei Küstrin eingesetzt.