W-SS Red Maroon Dress Fez for Muslim SS-Volunteers

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Fez(Traditionskopfbedeckung) für muslimische Legionäre der Waffen-SS *so getragen von... more
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Fez(Traditionskopfbedeckung) für muslimische Legionäre der Waffen-SS *so getragen von Freiwilligen in den Waffen-Gebirgs-Divisionen der SS["Handschar"(Kroatische Nr.1) & "Skanderberg"] u.a. - um 1943/44: Kegelstumpfförmiger Korpus aus weinrotem Wollfilz, komplett mit matt/weiss BeVo gewebten Mützeninsignien[Hoheitsadler&Totenkopf] in maschineller Ober(schwarz)-/Unterfaden(rot) Originalvernähung. Oben mit Filzstiel und handgesticktem Lektorenbündel aus schwarz glänzender Seidenquaste, ohne jede Beschädigung. Innen braunes Schweißleder mit feiner Zierrandprägung, rückseitig gestempelt Größe(56) und handschriftliche Grußwidmung vom 21.Juli 1945 - das Fez offensichtlich ein englisches oder amerikanisches Kriegsbeute "war souvenier".

Unberührtes SS-Fez in wenig bis ungetragenem Originalzustand "Near Mint Condition"       

In diesem Zustand extrem selten, da diese Filzkopfbedeckungen sehr anfällig für Mottenschäden und kaum unbeschädigte Exemplare zu finden sind.

Historie: Nach der Niederlage von Stalingrad und die Kapitulation Italiens(8.September 1943) musste Deutschland seine Truppen auf dem besetzten Balkan "umgruppieren", also ausdünnen, weil man an der Ostfront immer mehr Soldaten benötigte. Angesichts des enorm erstarkten Partisanen-Widerstands durfte man die militärische Präsenz im Grunde nicht mindern, behalf sich aber mit der Aufstellung von "Hilfstruppen" bei der lokalen Bevölkerung, darunter auch die bosnischen Muslime.

In der ersten Aprilhälfte 1943 kam der Jerusalemer Groß-Mufti nach Sarajevo, begleitet von einer deutschen, kroatischen und bosnischen Entourage: "Der Standpunkt der Muslime ist klar. Im Freiheitskampf stehen sie auf seiten Deutschlands und deren Verbündeter. Der Kampf gegen Großbritanien wird bis zum endgültigen Zusammenbruch des Britischen Imperiums geführt, desgleichen der Kampf gegen Sowjetrussland, dem jahrhundertelangen Erzfeind des Islam. Der Sieg der Achsenmächte wird auch der Sieg der islamischen Völker sein."

Die 13.Waffen-Gebirgs-Division der SS "Handschar"(Kroatische Nr.1) wurde  im März 1943 zunächst als kroatische SS-Freiwilligen-Division aus bosnisch-kroatischen Moslems aufgestellt. Der Verband wurde in Frankreich ausgebildet und dann ab 1944 in Jugoslawien zur Partisanenbekämpfung eingesetzt - jedes Bataillon hatte seinen Imam, jedes Regiment seinen Mullah. Bereits in Frankreich meuterte die Division und konnte nur durch religiöse Authorität beruhigt werden; zurück auf dem Balkan verweigerte sie den Einsatz ausserhalb ihrer Heimat.

Die 21.Waffen-Gebirgs-Division der SS "Skanderberg"(Albanische Nr.1) wurde am 10.Juni 1944 aus albanischen Muslimen aufgestellt, welche bereits bei der 13.Waffen-Gebirgs-Division dienten, die Ausbildung allerdings noch nicht abgeschlossen hatten. Der Grund war die unerträglich hohe Desertierungsrate der Albaner.

Die Aufstellung der 23.Waffen-Gebirgs-Division der SS "Kama"(Kroatische Nr.2) wurde im Mai 1944 mit kroatisch-jugoslawischen Moslems begonnen, allerdings ebenfalls nicht abgeschlossen und nur bedingt einsatzfähig.

Ab Februar 1944 führten die o.g. Divisionen Einsätze gegen kommunistische Partisanen auf dem Balkan durch; im gesamten Land herschte Bürgerkrieg. Im Sommer 1944 wurden Truppenteile in Nord- und Ostbosnien stationiert und verübten zahlreiche Kriegsverbrechen gegen die serbische Bevölkerung. Die genaue Zahl der Opfer ist bis heute nicht bekannt, wird allerdings auf mehrere 1000 geschätzt. Unzählige Divisionsmitglieder desertierten anschließend oder schloßen sich feindlichen Tito-Partisanen an. Im Oktober 1944 meldeten die deutschen Behörden in Zagreb nach Berlin, dass die Verbände nicht mehr einsetzbar seien. Im Dezember 1944 ließ Reichsführer-SS Heinrich Himmler schließlich mehrere Divisionen auflösen. Die wenigen loyalen Freiwilligen wurden in andere Truppenteile eingegliedert oder kamen als "Fremdarbeiter" nach Deutschland. Die versprengten Reste gerieten später bei Kärnten(Süd-Österreich) in britische Kriegsgefangenschaft.

Deutschland hatte mit diesen muslimischen Divisionen viel Zeit, Energie, Ausrüstung und Waffen investiert und es blieb die Befürchtung, dass sich nun ein Großteil der Waffen bei den jugoslawischen Partisanen Titos befand. Zur Unterstützung musste man zudem nun auch deutsche Divisionen heranziehen, welche an anderen Fronten bald bitter fehlten. Bis Kriegsende kamen über 10% der bosnisch/kroatischen Gesamtbevölkerung ums Leben.

Laut Reichsführung galten entsprechende Einheiten fortan als "nicht SS-tauglich" und "nicht-ordensfähig".

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