Wehrmacht Schirmmütze des Kavallerie-Schützen Erich Schroedter

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Produktinformationen "Wehrmacht Schirmmütze des Kavallerie-Schützen Erich Schroedter"

Wehrmacht Schirmmütze Kavallerie-Schütze Offizier, frühe Fertigung um 1939 in hoher Sattelform mit "Kniff", feinstes Offizierstuch mit umlaufender gelber Mützenpaspel, Buntmetall Mützenadler und Eichenlaubkokade, silberne Offizierskordel und schwarzer Lackschirm vorn, innen matt/gelbes Mützenfutter mit Resten des Hersteller-/Zelluloidtrapez "Erel Sonderklasse - Standart" mit eingeschobenen Größen-Etikett(57), braunes Lederschweißband seitlich mit Stempel: "D.R.G.M.: D.R.P.angem." und Initialbuchstabe "S" für Schroedter - Schirmmütze aus direkten Erbnachlass des Ritterkreuz/Eichenlaub-Trägers Erich Schroedter: Kommandeur der Panzer-Aufklärungs-Abteilung im Panzer-Regiment "Großdeutschland"(*1.Mai 1919 in München, † 7.Dezember 1994 in Lörrach/Baden-Würtemberg) = hier seine im Feld getragene Kampfmütze in gutem, unberührten Originalzustand.

Historie: Erich Schroedter trat am 1. Oktober 1937 als Fahnenjunker in die Wehrmacht ein. Er kam dabei zum Kradschützen-Bataillon 3. 1938/39 besuchte er die Kriegsschule in Hannover und wurde am 1. August 1939 in der II. Abteilung vom Kavallerie-Schützen-Regiment 9 zum Leutnant befördert. Als Zugführer nahm er dann mit dieser Einheit am Polenfeldzug teil und wurde im November 1939 als Ordonnanz-Offizier zum Kradschützen-Bataillon 8 versetzt. Mit diesem nahm er am Westfeldzug teil und kämpfte als Bataillonsadjutant im April 1941 auf dem Balkan. Ab Juni 1941 kämpfte er in Rußland, wo er im August 1941 schwer verwundet wurde. Am 1. Oktober 1941 zum Oberleutnant befördert und nach seiner Genesung am 1. Mai 1942 Aufsichts- und Ordonnanz-Offizier an der Panzertruppenschule Krampnitz. Am 1. März 1943 wurde er Ordonnanz-Offizier beim Chef des Generalstabes der 4. Panzerarmee und als solcher am 1. Mai 1943 zum Hauptmann befördert. Am 1. Februar 1944 wurde er als Rittmeister Schwadronschef in der Panzer-Aufklärungs-Abteilung "Großdeutschland" und bereits am 8. Juni 1944 mit dem Verwundetenabzeichen in Gold ausgezeichnet. Für persönliche Tapferkeit wurde er am 26. Juli 1944 mit dem Deutsches Kreuz in Gold ausgezeichnet und besuchte anschließend die Generalstabsausbildung. Diese musste er abbrechen und besuchte dafür einen Abteilungsführerlehrgang für Panzeraufklärer. Am 22. September 1944 wurde er dann Kommandeur der Panzer-Aufklärungs-Abteilung "Großdeutschland" und zeichnete sich mit dieser in Kurland besonders aus. Hierfür wurde er am 23. Oktober 1944 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Bei den Kämpfen um Königsberg zeichnete er sich mit seiner Abteilung erneut besonders aus und wurde am 18. Februar 1945 erneut schwer verwundet. Am 28. März 1945 wurde er für seine Leistungen mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.

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