W-SS Uniform/Feldbluse M40 "LATVIJA"/Lettische Nr.1 Untersturmführer

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Produktinformationen "W-SS Uniform/Feldbluse M40 "LATVIJA"/Lettische Nr.1 Untersturmführer"

 

Waffen-SS Uniform/Feldbluse(M40) für einen lettischen Freiwilligen SS-Untersturmführer in der 15.Waffen-Grenadier-Division der SS[lettische Nr.1/LATVIJA] - um ca. 1943/44:

Kammerstück Feldbluse Modell[M40] eines seltenen Amsterdamer Herstellers, komplett mit sämtlichen originalvernähten Insignien. Der Kragen mit umlaufender, mausgrauer BeVo Silberlitze und maschinell vernähte Kragenspiegel in der extrem seltenen Ausführung mit Doppelsig-Rune aus Aluminium(regional gefertigte Variante - ausschließlich für lettische SS-Angehörige), die Rangseite mit einfacher Sternauflage. Die aufgeschlauften, trage- und zustandsidentischen Schulterklappen für SS-Untersturmführer[Waffenfarbe: Weiss] mit ebenfalls mausgrauer Litze und feldgrauer Unterseite. Im zweiten Knopfloch handvernähtes Trageband für das Eiserne Kreuz II.Klasse sowie am linken Oberarm maschinenvernähter RZM Form SS-Ärmeladler sowie Ärmelschild "LATVIJA"[dieses in der lettischen, während des Krieges nur regional produzierten BeVo gewebten Variante mit gelben Buchstaben - in farblich passender Textbuch Vernähung). Innen grau/violettes Leinenfutter mit integrierter Verbandstasche und Hersteller(A40)-/Größenstempel, komplett mit sämtlichen Originalknöpfen.

Zweifelsfreie Waffen-SS Feldbluse in der typischen Spätkrieg Ausführung für ausländische SS-Legionäre. Auf der rechten Brustseite befinden sich keinerlei Anzeichen für einen jemals vernähten Brustadler! Die Feldbuse mit einer zeitgenössischen Reparaturstelle sowie leichten Trage- und Altersspuren, in guter Gesamterhaltung.

[Maße ca. - Schulterbreite: 45 cm, Brustumfang: 100 cm, Ärmellänge: 60 cm, Länge: 70 cm] 

Insbesondere Feldblusen ausländischer Freiwilligenverbände der Waffen-SS mit Kategorie 1[germanisch] sind heute fast nur noch in den USA oder ausgesuchten internationalen Museen zu finden, stellen damit also auch eine gute Wertanlage dar.

Historie: Die 15.Waffen-Grenadier-Division der SS(lettische Nr.1) wurde Anfang 1943 aus der lettischen Legion aufgestellt und setzte sich, wie ihre Schwesterdivision, die 19.Waffen-Grenadier-Division der SS(lettische Nr.2), aus lettischen SS-Einheiten zusammen.

Im Februar 1943 wurde die Aufstellung einer lettischen SS-Freiwilligen-Division befohlen. Unter der Führung des SS- und Polizeiführers Reichskommissariat Ostland sollte die Division bis Ende 1943 einsatzbereit sein. Die Aufstellung verzögerte sich, nicht zuletzt, weil Mannschaften an die 2.SS-Infanterie-Brigade abgegeben werden mussten. So war die Division erst im Ende Oktober 1943 zum Fronteinsatz bereit.

Schon während der Aufstellung im Sommer 1943 wurden einzelne Teile der Division an der Ostfront bei Opotschka/Ostrow eingesetzt. Nach der erfolgten Aufstellung und Zuordnung zur Heeresgruppe Nord im November 1943, kämpfte die Division bei Newel, Ostrow und Opotschka. Im Juli 1944 folgten Rückzugskämpfe über die Welikaja, denn trotz der heftigen Abwehraktionen konnten die Letten den Vormarsch der Roten Armee nicht zum erliegen bringen. Im Juli 1944 erreichte die Rote Armee wieder lettischen Boden, bei diesen Kämpfen wurde die Division aufgerieben. Reste der Kampftruppen wurden in die 19.Division eingegliedert; auf dem SS-Truppenübungsplatz Westpreußen sollte die Division neu aufgestellt werden. Nach der Ergänzung mit lettischen RAD-Angehörigen wurden die Divisionsreste Anfang 1945 der Heeresgruppe Weichsel unterstellt und in Westpreußen und Pommern eingesetzt. 

Teile dieser wurden in der Folgezeit weiteren, fremden Einheiten unterstellt. Ziel der lettischen Truppenführer war es, ihre Soldaten nicht in sowjetische Kriegsgefangenschaft geraten zu lassen. Entgegen höheren Befehlen setzten sich Truppenteile nach Westen ab. Im Mai 1945 ergaben sich die Reste der lettischen Division bei Schwerin den aliierten Truppen. Das Füselier-Bataillon der Division geriet im April 1945 in die Kämpfe um Berlin und wurde bei der Verteidigung des Regierungsviertels gegen die anrückende Rote Armee nahezu vollständig aufgerieben.

Lettland erlitt während des zweiten Weltkrieges eine der höchsten Verlustzahlen an Streitkräften und Gesamtbevölkerung.

Unzensierte Bilder auf Anfrage

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